Tristan ist kein Denkmal aus Marmor, auch wenn er auf den ersten Blick so wirken mag. Seine stramme, militärische Haltung ist das Ergebnis harter, entbehrungsreicher Jahre im Dienst – erlernt, erstritten und nicht selten mit Blut bezahlt. Unter den makellos gepflegten Stoffen seiner Wamsfalten zeichnen sich die Spuren altem Exerzierdrill und vergangener Gefechte ab.
Sein Blick ist scharf und durchdringend, doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man darin die Spuren schlafloser Wachen und die kühle Nachdenklichkeit eines Mannes, der zu viel gesehen hat, um leichtfertig zu vertrauen. Die Disziplin ist seine Rüstung gegen das Chaos der Welt. Und ein leichtes Mahlen der Kieferknochen verriet schon manchem Kenner, dass unter der eisernen Beherrschung ein wachsamer, nie ruhender Verstand arbeitet.
Sein Blick ist scharf und durchdringend, doch wenn man genauer hinsieht, erkennt man darin die Spuren schlafloser Wachen und die kühle Nachdenklichkeit eines Mannes, der zu viel gesehen hat, um leichtfertig zu vertrauen. Die Disziplin ist seine Rüstung gegen das Chaos der Welt. Und ein leichtes Mahlen der Kieferknochen verriet schon manchem Kenner, dass unter der eisernen Beherrschung ein wachsamer, nie ruhender Verstand arbeitet.
