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Situation in Bajard

In Bajard stinkt es gewaltig und ausnahmsweise sind nicht die Fischreste daran schuld sondern ein marodierendes Pack das sich „Vogelfrei“ schimpft. Während jene Subjekte im Wochentakt Milizer verschwinden lassen erfreut sich die Bürgermeisterin ihres Spiegelbilds im Angesicht ihrer überteuerten Bognerware und ist scheinbar außer Stande wesentliche Schritte einzuleiten oder gar geistig die Lage zu erfassen. Doch kann man ihr ein Vorwurf machen? Haben die Menschen aus Bajard in ihrem eigenen Dorf nicht weniger zu sagen den je? Würden Gesetzestexte und Dorfhauptquartier nicht einen Wertzuwachs erleben, wären sie Brennmaterial?
Das die alten Greise wie Tithus fortwährend Gefahr laufen zu ersticken, wenn sie beim tiefen einatmen ihre wackligen Zähne verschlucken so sie der Welt laut verkünden: „Früher war alles besser“ ist an und für sich nichts neues, aber: Er hat recht. Die Mehrheit der Bewohner hofft auf eine der Außen stehenden Mächte, ob dass sie dieses Übel, das die Stadt verheert ausbrennen wie ein Geschwür dessen man überdrüssig ist.
Aber wer sind eigentlich diese Vogelfreien? Mehr Tier den Mensch handelt es sich bei ihnen um haarige ausgestoßene die ihre Freude einzig und allein im Leid anderer finden. Beobachter berichteten das sie sich mittels Klick- und Grunzlauten verständigen und sich zu meist in der Nacht aus ihren Erdlöchern wagen. Sie ernähren sich aus getrocknetem Wurzelholz das sie in ihren Erdlöchern finden, anschließend in einer Schwefeltunke einlegen, zerreiben und aufkochen. Aber nicht alle sind so, sie haben auch angepasste Wesen in ihren Reihen, so jenes Wesen das sich als „Professor Karlmann“ bekannt in die Stadt geschlichen hat. Er ist der verlängerte Arm und Kundschafter jener Sekte die ihren entstellten Götzen in den tiefen Wäldern des Nordens blutige Elfenopfer darbringt. So kauft er nicht nur zu erniedrigenden Preisen Waren an, er sucht auch die Ziele aus, formuliert Erpresserschreiben und vernichtet die Lebensmittelvorräte der Stadt.
So verbleibt es uns in Hoffnung auf Besserung die Wälder mit Bärenfallen zu spicken! Seht nicht weg Bürger Bajard's!






Überfall der Aristokratie

Adoran, Panik brach in den Straßen der Stadt aus als ein Schrei die die gesamte Umgebung erschütterte. Ängstlich kauerten sich die Menschen und andere Bewohner der Gassen zusammen und blickten mit großen Augen in den Himmel, würde der Drache erscheinen und die Stadt in Schutt und Asche legen? In zitternden Knäueln verharrten sie lang bis tief in die Nacht, aber Kampfesgeräusche gab es diesen Abend nur an einem Ort, in der Herberge.
Darna von Hohenfels, die 52 Jährige, welche ob ihrer tiefen Gesichtsfalten hinter der Hand auch in Adoran schon den Titel „Die Gefurchte“ trägt, zog mit ihrem Mann, der auf der Jagd nach Mägden einen Unfall erlitt und seither schwer verkrüppelt ist in die örtliche Herberge. Der Ortswechsel war nötig geworden nachdem die hohe Dame ihr Regiment mit vernichtenden Disziplinarstrafen auf ein fünftel Reduziert hatte. Vom Unmut der angehörigen Witwen getrieben flüchtete sich die tief gläubige Adlige nun in die Unterkunft im Westen von Adoran wo sie bei der ersten demontierenden Zimmerinspektion unter einer Bodendiele, in der Ecke des Zimmer nur leicht verborgen von einem drei mal fünf Schritt messenden Teppich, der unter einem Schränkchen lag das nur soviel wog wie ein gepanzerter Reiter mit Pferd, eben jenen Käfer fand der sie zum schreien brachte.
Kurz darauf folgte ein Heldenkampf zwischen dem tapferen Recken Luca, welcher sich selbstlos zwischen die Gräfin und die Bestie warf während der Herr von Hohenfels ihn krückenschwingend anfeuerte. Durch den epischen Sieg an seine eigene Jugend erinnert, fühlte sich der Graf sogleich verpflichtet seine Heldengeschichten zum besten zu geben und war sich selbst sein bester Zuhörer während die Gräfin die Stufen hinab stieg. Dort kauerte der Wirt hinter seiner Theke, wohl wissend was ihm bevorstand.
Er wurde unter Flehen und Flennen in den Kerker geschliffen, bettelte immer wieder und beteuerte seine Unkenntnis. Aber all das half nicht. Ohne zu zögern wurde das grausamste Register gezogen und Erindo, so war der Name des Wirts, sah ihn. Den Richter. Es gab Gefangene, sie bettelten um 30 weitere Peitschenhiebe statt noch eines seiner Worte ertragen zu müssen. Aber Adoran kannte keine Gnade.






Gegensätze in der Welt.

Professor Karlmann, einer der größten Visionäre unserer Zeit, Vorbild und Lebensstilikone für tausende eifriger Studenten aller nur erdenklichen Künste, die mit angehaltenem Atem seiner Worte lauschen so er gedenkt zu sprechen, wurde jüngst das tragische Opfer einer von den Vogelfreien initiierten Schmierkampagne. Dank unserer Aufklärung hat Bajard nun seinen strahlenden Stern wieder und die Hoffnung, welche dem tristen Gewimmer alter Frauen gewichen war, kehrt wieder ein. Sobald sich unser Held von den Verletzungen eines feigen Schützen wieder erholt hat, die er sich im Kampf gegen die Ungerechtigkeit in den Lagern von Bajard zuzog, wird er wieder unter uns verweilen.
Doch der Jubel währt nur kurz. Noch immer überschattet die Anwesenheit von Rilas Avaryn das idyllische Fischerdorf. Aber wer ist der Mann, der sonst immer so freundlich scheint und was hat er wirklich vor? Rilas war einst von Adel, bis er aus dieser Position enthoben wurde, mit Schlägen und Stockhieben wurde er ob seiner absonderlichen Theorien nicht nur verbannt und exkommuniziert, sondern auch noch davon gejagt. Nun hört man jeden Abend Wutschreie aus dem Haus dem dreißigjährigen dringen, die in schrillsten Tönen von Rache künden. Daher ist es kein Zufall das gerade jetzt Bajard das Opfer zahlreicher Angriffe wird. Von ihm engagiert, bezahlt und versorgt Lagern die Scharen von Dieben vor der Stadt, sie rauben, plündern und morden. Derweil wird der Ruf nach Hilfe in der Verzweiflung immer lauter. Die Miliz scheint machtlos und versteckt sich lieber in der Herberge wo sie von Siran geführt die Bewohner ausplündert statt sich dem Übel entgegen zu stellen.
Aber Hilfe kommt keine, noch nicht. Lilien Lemar, die so genannte „Bürgermeisterin“ hat das Recht der Justizausübung schon in voller Verzweiflung an Rahal weiter gegeben. Jenen wurde zugebilligt zum Preis der Sicherheit in Bajard all jene zu verhaften welche nicht der Kralle ihres Gottes gehorchen. Doch die Raubzüge gehen weiter. Auch dahinter steckt wieder der Schuft Avaryn. Er hofft auf die Dankbarkeit der Menschen wenn er mit den von ihm geführten Söldner die Diebe aus den Wäldern vertreibt.
Aus Angst vor den niederen Machenschaften dieses Mannes floh auch schon die inzwischen schwangere Amary von ihrem ehemaligen Liebhaber. Sie sagte uns in einem vertraulichen Gespräch das sie es nicht mehr ausgehalten habe. Seine Soldaten bedienen musste und ihr jegliche Freiheiten verwehrt blieben. Damit stirbt auch ihre Hoffnung auf eine eigene Taverne, für die sie lange Zeit immer so hart gearbeitet hat während das Haus am Nordrand immer mehr zu einem Armeelager verkommt.
Wehrt euch! Werdet nicht teil von Avaryn's Rachefeldzug!






Das Grauen hat einen Namen
Es sollen Plagen übers Land kommen, fünf an der Zahl! Verwesung, Gestank, Krankheit und Tod waren schon dort. Gestern Abend zeigte sich noch die letzte und finale Plage, der Fürst der Finsternis, der brutal entstellte Kettenhund des Oberst:
Arenvir van Tilianas!
Jenes Subjekt, das ein Auge bei der Wurmkur verloren hat und seither ein hassgetränktes Leben führt fand sich gestern Abend auch in Bajard ein, direkt nachdem Rilas Avaryn Opfer eines feigen Anschlags geworden war. Er ergötzte sich am allgemeinen Leid und verkündete nach Abschluss seiner Beobachtungen: 'Ich bin soweit Glücklich'. Kristallkugelschwinger und Hobbyprophet Janus Aethra sah in dem erscheinen des Oberstleutnant's seine These bestätigt: 'ES IST EINE PLAGE DER TEMORA!' - so hörte man ihn noch panisch schreien bevor er mit seinem Mantel Staub aufwirbelte und sich ungesehen glaubte hinter dem nächsten Baum versteckte.
Aber was wissen wir über die fünfte Plage, den Oberstleutnant? Durch seine Hand fiel Varuna, er verkauft seine Untergebenen im Dutzend billiger und ist ein debiles Wrack. Erst vor wenigen Tagen auf der Tauffeier des Sohnes von Darna zu Hohenfels und Andargar Adamas platzte ihm der Kragen. Den Aussagen der Wachen zufolge soll der Berufscholeriker einen Kräuterschnippsel in seiner asketischen Mehlsuppe gefunden haben woraufhin er die Gräfin als inkompetente Sumpfkuh titulierte. Während der Graf als einzige Regung seine glucksende Belustigung zeigte schritt Luca ein. Der charismatische Bursche von 18 Jahren und avancierende Volksheld stellte sich aufrecht mit geschwellter Brust vor die verbal angegriffene und schleuderte als Zeichen seiner Verachtung dem gehässigen seinen Kettenhandschuh ins Gesicht.
Wir wünschen ihm beim anstehenden Duell alles gute und werden über den Ausgang berichten.

Information:

Kalasch-Kalef – so heißt eine der zahlreichen exotischen Köstlichkeiten aus fein gedünstetem Rattenfleisch die es nur in den ausgefallensten Ecken dieser Welt gibt. Eine davon ist die edle Nische im Hafen von Rahal wo man noch schlemmen kann wie ein Mann! Gehaltvolle Unterhaltung mit hübschen Frauen, viel Fleisch und Bier garantiert!

Kulturbeitrag vom Barden Eulenfeder: Kann man
Kann man nicht auch friedlich sein,
selbst wenn das Lachen noch so schwierig,
und das Blute heiß vom Wein,
die Menschen keiner Stimme hörig
und die Furcht steckt im Gebein?
Keinem soll verboten werden,
was ihm schmeckt und mundet wohl,
Will er reiten auf den Pferden sag nicht, dass er's lassen soll
und erspar ihm die Gebärden.
Gesten voller Wut und Neid sind natürlich, ganz im Wesen
von uns Menschen – Zorn war Leid und zwar immer schon gewesen..
übt euch nun in Friedlichkeit!
Was nutzt es, wenn Natur sich bäumt, und 'Ihr' kämpfet unentwegt,
wenn Wasser – dunkel, riesig – schäumt,
'Ihr' jeden Feind im Nu erlegt
und von Rum und Ehre träumt.


Ich will nicht tadeln Euren Glauben, Euer Leben, Euren Sinn,
doch set am Himmel weiße Tauben und wendet Euch der 'FreiheitÄ hin.
Freiheit soll Frieden heißen und heben, wenn Menschen nur blieben bei diesem Bestreben!
Möge der brave Bürger der Erden leben vom Eggen, vom Sammeln und Fischen, warum müssen alle Kämpfer nur werden, und tote Gegner zum Essen auftischen..?

Desweiteren wünschen wir Andargar Adamas bei seiner Liebschaft mit Rabeiina alles Gute und Rilas Avaryn im Kreise seiner wärmsten Brüder gute Besserung.




Helden sind selten.

Tosender Jubel liegt auf den Straßen der Stadt Rahal kleine Mädchen streuen hastig Blumen über das dunkle Pflaster als auch schon ihr aller Held in Sichtweite kommt, ihr Retter und Erlöser. Der Mann mit dem starken Willen in den dunkelsten Stunden der Stadt. Kimroth Grünfels. So grausam und vernichtend die Pest hier tobte, so entschieden hat er sie bekämpft. Dem gezeichneten Mann sieht man die grausmen Tage die hinter ihm liegen leicht an. Auch er musste Opfer bringen, wie er uns, der Mann mit dem großen Herz seufzend berichtete. Er beklagt Madayora, seine liebste. Immer, naja, zumindest fast immer war sie ihm treu. Sie stand ihm zur Seite bei seinen Tätigkeiten der proaktiven Umverteilung vom Wohlstand.
Hier in diesen schmalen Gassen, welche so liebevoll mit Katzenfresken die ihre Tatzen lecken geschmückt sind spielten sich gar grausige Szenen ab. Die Angst kursierte, die Panik griff um sich, aber Kimroth, auch genannt 'Grüni' blieb ruhig und befreite die Straßen der Stadt.Wir haben ihm dazu einige kurze Fragen gestellt:
Kurier(Ku):Was ist ihr Erfolgsrezept?
Kimroth (Kim):Täglich Bier mit 3 Eiern und Zucker vermischt zum Frühstück und ..

Ku: Das meinten wir nicht, gegen die Pest, was war da ihre Lösung zum Erfolg?
Kim: Wir sind durch die Straßen gerannt und jeder der nicht schnell genug vor uns weglaufen konnte, den haben wir auf den Scheiterhaufen geschmissen, sind schwach die Kranken, nicht?

Ku: Haben sie sich das ganz allein ausgedacht?
Kim: Nein, ich habe mich von Nevyn Silberhand inspirieren lassen, er macht auch immer irgendwie solche Feuerhäufchen.

Ku: Betrauern sie den Tod ihrer geliebten Madayora?
Kim: Wer?

Ku: Wie wäre es dann mit einigen abschließenden Worten an unsere Leserschaft?
Kim: Wenn ihr schön, weiblich und öhmmm (er kratzt sich an der Wampe) willig seid, kommt doch in meiner Kneipe vorbei! Die erste Flasche Rum ist gratis!

Wir danken für das Gespräch!

Information:

Ritter! Das wohl ekelerregendste was die Gesellschaft je an Heuchelei und Dekadenz hervorgebracht hat.
Selbstgefällig, Arrogant, Eitel und Überflüssig meinen Sie? Ja! Und nun haben wir das effektive Gegenmittel. Kaufen sie noch heute bei Liliana van Drachenfels hochwirksame, lähmende, alles verkrüppelnde Gifte und tränken sie die Qualitätsbolzen aus dem Hause Lemar damit! - Bolzen 5 Gold je Geschoss, Gift, 10 Kronen je Fass. - Weidmanns Heil!

Tragödie

Der marode Personenkult, um den selbstverliebten Hausherren einer deutlich überdimensionierten Hundehütte, Khazkal Deslon, gerät ins wanken. Das heißt nicht das jemand seine Statue, welche er in einem Gebetsschrein platzierte, umgeschubst hätte, nein. Seine Mannen laufen vor seiner Peitsche weg statt sie zu lieben. Sie begehren auf und desertieren. Der grausige Tyrann der auf seiner Burg verweilt um Gift, Galle und Essensreste zu spucken hetzte nun seine restlichen Sklaven in die Welt hinaus um die flüchtigen zu stellen. So fand sich kürzlich das erste Opfer. Eine wunderschöne Blutjunge Maid in der Rüste der Eisenwart traf in Bajard ihren Schlächter.
Alexyos, ein Krieger aus Muskeln und Stahl. Was seine Rüstung durchdringt prallt an seiner Haut ab. Er führt 3 Waffen auf einmal mit der unbändigen Kraft eines Titanen und ist so sensibel wie ein Felsmassiv. Niemand hat ihn je bezwungen und all jene die es versuchten ereilte ein ähnliches Schicksal. Als jämmerliche Häufchen, Reste ihrer selbst fristen sie, Gulasch gleich, recht klein und gewürfelt ihr da sein als Futter der Käfer. So fand auch die Namenlose Perle der Eisenwart ihr grausiges Ende, in der Mitte geteilt.
Seither dringt von der Eisenwart her nicht das Rasseln von Säbeln, mehr den je das Geklapper von Zähnen über die Insel der Tühren. Eben jene berichten von ihren Beobachtungen das die Männer und Frauen in dunkelblau-schwarz ihre Köpfe zittrig in den Sand steckten so sich auch nur ein Rascheln im Gebüsch erahnen lies.
Kurzmeldung:

Mariella von Dragenfurt hat sich der Tugend des Mitleids besonnen und gab ihre Verlobung mit dem einäugigen Gnom des Hasses, Arenvir van Tilianas bekannt.