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Status: away

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11.07.2019 - 03:57
 
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Einhergehen der Eisenwart

von Khazkal Deslon, Burgherr zu Eisenwart

am 17. Schwalbenkunft 251


Einst lebte die Familie Deslon auf einer kleineren Insel etwas weiter entfernt in den westlichen Gewässern. Es gab dort reiche Wälder mit Wild und so war ich und mein Bruder Estin in der Wildjagd geschult. Meine Schwester Taskia blieb derweil zuhause und gab auf meinen Vater acht, welcher schon recht alt war. Als wir eines Tages von der Jagd zurück kamen, war unser Vater gestorben und wir wussten nicht, was uns noch auf der Insel halten sollte, so beschlossen wir, aufs Festland zu reisen. Was wir nicht wussten, dass wir im späteren Verlauf unserer Geschichte noch ein weiteres Familienmitglied kennen lernen würden, dazu aber später.Wie es das Schicksal wollte landeten wir im rahalischen Hafen an. Somit waren wir auf diese Stadt fixiert, wobei ich sagen muss, dass unsere ersten Tage nicht sonderlich glorreich waren. Wir brauchten Gold, so sagte ich, solle man Arbeit suchen. Mein Bruder nickte dies brav ab und ging erst einmal in die Taverne, nur was er dort tat, war so einiges… nur nicht nach Arbeit suchen. Meine Schwester fand eine Arbeit bei einem der Schmiede und ich selbst schrieb mich in die Liste der neuen Rekruten für die rahalische Armee ein. Mein Bruder folgte mir dorthin, denn es war immerhin am einfachsten. So glaubte man zumindest, denn nicht lange waren wir in der Uniform rückten wir aus. Unser Ziel war Berchgard, die Arbeiterkolonie, schlecht gesichert, noch schlechter bemannt. In einem Streich war das Dorf genommen. An diesem Tag starben viele unbewaffnete, Alte, Frauen und Kinder, und wir taten es für den Herrn. Wir fanden es in Ordnung, denn es war sein Wille, wie man uns sagte. Von dieser Stärke, dieser Ordnung beflügelt folgte ich den Lehren des Alatar, und so auch mein Bruder. meine Schwester beschäftigte sich nicht weiter damit, sie hatte ihre Arbeit. Doch unsere Namen waren bald nicht mehr unbekannt in der Stadt, mit Wohlwollen betrachtete man uns. Und dennoch sah ich viel. Ungerechtigkeit, Intrige und viele Schandtaten. Ich war nicht mehr überzeugt von dieser Ordnung, wie man sie nannte. Ich saß eines Abends mit meinen Geschwistern in dem kleinen, schäbigen Haus in Rahal zusammen, in welchem wir untergekommen waren und sprach aus, was ich von diesem Schund hielt. Ich wollte es besser machen, dennoch aber für den Herrn dienst tun. Das hört sich vielleicht heroisch an, aber ich lief ab da an wahllos in den Tavernen umher, um Männer für dieses Vorhaben zu rekrutieren. Seltsame Gestalten habe ich da aufgegabelt, muss ich sagen. Einer davon nannte sich selbst einen Schatten, war fast wie eben solcher, schnell, geschickt, konnte sich verbergen. Ein Auftragsmörder wohl. Er sprach nicht von seiner Vergangenheit. Dann ein verstoßener Gardist aus Varuna. Er hatte Hass auf seine ehemaligen Herren und schloss sich meiner Idee an, einer Idee, ungezwungen dem Einen zu dienen. Es waren noch weitere, die mir dann folgten, denn es stand etwas Großes an, Fährmänner hatten neues Land entdeckt. Lameriast. Mit vielen zogen wir aus, nicht nur die Eisenwart, zu erschließen neues Land. Es war ein Chaos. Seltsame Wesen trieben dort ihr Unheil und die Dörfer waren verlassen, verwildert. Ab und zu tauchten maskierte Gestalten auf, welche uns zu vertreiben versuchten, Ureinwohner, wie sich heraus stellte. Ungefährlich. Wir schlugen uns unseren Weg durch das Land und fanden ihn, den Ort, an dem jetzt die Burg Eisenwart steht. Tag und Nacht, zumindest so es die Kräfte erlaubten schufen wir die Mauern, Stein auf Stein. Ermutigt von den Lehren des Alatar. Nach längerer Zeit war sie errichtet, zumindest in einem akzeptablen Stadium. Es war damals nicht mal die Hälfte dessen, was die Burg nun darstellt. Wir hatten dort keine Herren außer uns selbst oder unseren Gott. Das machte die machthungrige Gesellschaft in Rahal neidisch, daher schickte man Kontrolleure oder aber Delegationen mit hochrangigen Persönlichkeiten welche meine Burg übernehmen sollten. Es endete im Handgemenge, denn heiliger als unsere Gottheit war uns unsere Freiheit und unser Stolz auf das, was wir geschaffen hatten. Doch lange ging es noch gut. Wir stritten für Gott und auch Rahal. Das sah Graf von Hohenfels nicht mit Wohlwollen. So schickte er Heere aus, Magier, Ritter, Soldaten und mittendrin die Gemeinschaft der Schwesternschaft der Nyame. Und wir waren nicht viele, doch unsere Idee hatte uns einig gemacht. So rückten wir aus um uns der Übermacht zumindest entgegen zu stellen. Wir kamen, wir kämpften hart, und wir siegten. Der Graf selbst lag vor mir im Staub. Überall lagen sie, Verwundete. Ich habe ihm trotz des Angriffes auf die Meinen sein Leben gelassen. So wie allen anderen. Er zog ab. Dann jedoch hatte es Menek'Ur auf uns abgesehen. Es geschah, weil wir im Zwist mit den Tiefländerclans standen, sie sahen es als Möglichkeit, leicht ihre Machtposition zu sichern. Sie standen vor den Toren und schafften es nur mit magischer Kraft daran zu rütteln. Sie sind ein kriegerisches Volk, welches mit seltsamen Methodiken umgeht. Sie kamen bis ins Torhaus, und erneut der Fehler. Der Emir selbst stürmte heroisch vorran und hatte dann rasch eine Armbrust im Genick. Meine. Damit konnte ich weiteres Übel abwenden. Die Eisenwart hatte wieder einmal bestanden. Und das schreibe ich nicht, um anzugeben. Es ist schlicht wichtig zu wissen, dass wir nicht die Kriegstreiber sind. Menek'Ur zog ab. Mittlerweile haben wir keinerlei Zwist mehr, aber die Clans führten lange Zeit den Krieg weiter, es kam zu vielen Übergriffen, aber beide Seiten schenkten sich nichts.

Doch dann kam es, dass ein Feldzug in Rahal angesetzt wurde und wir wurden beordert, dort mitzuwirken. Ein Legionär der Eisenwart sprach sich gegen die Methoden einer Ritterin aus, welche sich stümperhaft verhielt. Er wurde festgenommen und kam auf den öffentlichen Richtplatz der Stadt Rahal. Vor dem Volke sprach er, er hätte dies nicht im Namen der Eisenwart getan, sondern nur sich selbst. Der Alka jedoch verhöhnte und verspottete die Eisenwart, sprach sich tadelnd und missbilligend gegen uns aus. Und dann ging mir der Hut hoch. Er hat anständig meine Meinung zu hören bekommen woraufhin er einen Reichsbann mit Exkommunikation verhängte. Wir zogen ab, doch Rahal eilte uns nach. So stritten wir mit Waffen, und da war der Krieg geboren. Wir haben Rahal Tod und Verderben geschworen. Alatar hat uns verraten, so stehen wir gegen ihn ein. Aus der damaligen 'Dunklen Legion', welche wir darstellten wurde die 'Legion Eisenwart'. Wir huldigen keiner Gottheit mehr, zumindest, was den Großteil der Eisenwart betrifft.

Mit der Zeit legten sich so manche Zwiste, so mit den Tiefländerclans, aber die Gefährtinnen führten so manchen Streit mit uns aus, allerdings bettelten sie am Ende um Frieden, da sie die Folgen des Krieges nicht weiter tragen wollten. Zwischenzeitlich wurde der Pakt der Freien gegründet. Eine Verbindung der Clans, der Eisenwart, der Gefährtinnen und der Akademie zu Schwert und Kunst. Dieser Pakt allerdings verfehlte Sinn und Zweck. Er sollte für den Schutz der Insel einstehen, war jedoch nur aus Machtgier der Tiefländer bestehend gemacht worden, so verließ die Eisenwart den Pakt im Streit mit diesen.

Mittlerweile haben wir um die Eisenwart selbst das 'Reich Eisenwart' gegründet und einem Jeden, der sich dazu zählt bietet die Eisenwart Schutz. Die wenigen Bewohner der Insel nehmen unsere Hilfe allerdings nicht an. Schlagen sie aus, bespucken uns. Und so führt die Eisenwart ihr Bestreben nach Freiheit weiter. Selbstverständlich auf sich selbst bedacht, wie es in diesen rauen Gefilden von Nöten ist.

Nach einigen Jahren tauchte ein Mann mit zwei jungen Frauen vor den Mauern der Burg auf. Behauptetet er doch tatsächlich mein Bruder zu sein. Doch deutlich älter schien er zu sein und so glaubte ich es ihm nicht. Ich lies ihn samt Begleitung im Kerker der Eisenwart einsperren, nachdem er mich erfolgreich so sehr reizte, dass ich selbst Hand an ihn legte. Nach einigen Wochen der Qualen und Diskussionen konnte ich ihm Glauben schenken, denn so wusste er zu viel über unseren Vater und zu viel ähnelten wir uns. Doch gab es kurze Zeit darauf einen Kampf um die Macht. War ich es leid, die geschwächte Legion weiter zu führen und legte mein Amt nieder, welches daraufhin mein Bruder Tivadar an sich nahm. Jedoch war die Legion und die anderen Bewohner der Burg nicht zufrieden mit ihm und suchten mich mehrere Wochen im ganzen Lande um mich wieder auf den Throne zu erheben.

So sitze ich wieder in den Mauern der Burg auf meinem samtenen Throne und regiere über das, was durch meine Hände entstanden war. Mein Ziel ist es, die Eisenwart wieder zurück zu ihrer einstigen Stärke zu führen, sie aufzubauen und gar neue Stärke, vielleicht noch größere in ihr zu entfachen. Auf das sie so wird wie sie einst war.

Eines ist mir gewiss. Alatar ist mir treu, wie ich ihm treu bin. Gedeiht mein Reich, so wird das Seine erwachsen. Für seinen Sieg will ich mein Leben nutzen, denn es ist die Erfüllung und der Fortschritt dieser Gesellschaft.