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(offline)


Status: aktiv

Alter: 21 Jahre
Rasse: Mensch
Klasse: Metallarbeiter
Geschlecht:
 
Das letzte Mal online im Status:
20.05.2019 - 22:33
 
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ICQ:    
   
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Charbeschreibung:

Leetha wuchs abseits eines kleinen Dorfes bei ihrem Vater Loenidas auf. Dieser war Hufschmied, kein miserabler, aber viele waren nicht immer zufrieden mit seiner Arbeit. Er versoff das wenige Geld, welches sie hatten, im Gasthof des Dorfes. Ihre Mutter kannte sie nicht und Loenidas sprach nie mit Leetha über sie. Sie verließ ihren Mann kurz nach Leethas Geburt. Gerüchte machten schnell die Runde, dass sie mit einem Anderen, Leethas leiblichen Vater, durch brannte.

Schon als kleines Kind wurde Leetha mit diesen Gerüchten konfrontiert. Kinder! Oft grausamer als die Wirklichkeit. Je älter Leetha wurde, um so schlimmer wurden die Hänseleien. Oft saß sie weinend in ihrem Strohbett bis ihr Vater spät Nachts nach Hause kam – betrunken. Schnell schluckte sie ihren Kummer hinunter, denn sie wollte nicht, dass ihr Vater sich Sorgen machte. Sie liebte ihn, trotz seiner Fehler. Er schlug sie nie, er war nie aggressiv wenn er getrunken hatte – aber … er bekam sein Leben nicht in den Griff. Oft musste Leetha hungrig zu Bett gehen, da kein Geld mehr für etwas zu Essen im Haus war. Zwar ging Leetha immer wieder in den Wald um Beeren und Wurzeln zu suchen, jedoch reichte dies meist nicht aus ihren Hunger zu stillen.

Nach und nach verstand Leetha immer mehr, was die Leute im Dorf damit meinten, wenn sie sagten, ihre Mutter sei ein Männer fressendes Weib gewesen, dass sich jeden Mann holte, der nicht bei drei auf einem Baum flüchtete. Ein Bastard sei sie, die Tochter einer Hure.

Leetha kapselte sich gänzlich vom Dorfleben ab. Sie mied die anderen wo es nur ging. Sie war es Leid beschimpft und gedemütigt zu werden.

~~~~~~~~~~

Dieser Krieg, sagt man, dauert hundert Jahre …

Er unterscheidet sich nicht sonderlich von dem, der ihm vorausging …

nicht mehr als dem, der ihm folgen wird …

Wie Hagel oder wie die Pest stürzt sich der Krieg auf das Land, wenn man ihn am wenigsten erwartet … wenn die Kornähren schwer und die Mädchen hübsch sind …

~~~~~~~~~~

Mit 14 Jahren, kurz vor dem Sonnwendfeuer, ging Leetha wieder einmal in den Wald um für sich und ihren Vater etwas Essbares zu suchen. Da vernahm sie das Knacken von Ästen auf der anderen Seite des Baches. Erschrocken wirbelte Leetha herum. Sie erblickte Lucius, einem Jungen in ihrem Alter. Er war der Mädchenschwarm und auch Leetha gefiel er, obwohl er, wie alle anderen, sie stets wegen ihrer Mutter aufzog und beleidigte. Da stand er nun, an einem Baum gelehnt, die Hände hinter dem Rücken und auf einem Grashalm kauend.

 

Sie an, die Leetha! Hast du jetzt Angst vor dem Vaterland?“, fragte Lucius amüsiert über ihr Erschrecken.

 

Du musst schon unheilbar krank sein, dass du die Erinnerung an meinen Namen wiedergefunden hast!“, fauchte Leetha ihn an, „Bastard! Hexe, die man steinigt, wenn man sie ertappt, um sie über das Öd- und Ackerland zu hetzen! … ist es nicht so?!“

 

Ganz ruhig, Leetha!“, versuchte Lucius sie zu beschwichtigen, „Dein Vater und du, ihr seid anders, als die anderen! Und dann deine Mutter, die deinem Vater übel zugespielt hat. Und du lässt dich nie im Tempel blicken. Das gibt Gesprächsstoff, meinst du nicht …?“