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Elfen Letharen Menekaner Menschen Thyren Rashar Zwerge
 
Stand: 15.12.2011


Bewerbung



Die prasselnden Flammen leckten nach dem schwarzen Nachthimmel. Vier Gestalten saßen rings um ein loderndes Feuer. Wer sie waren? Die vier Schwestern Paias, deren Schicksal auch das ihre beeinflusste. Paia hatte das Schicksal dieser Welt verändert, sie hatte das Kind Alatars in sich getragen und war bei der Geburt gestorben. Die Welt war eine andere geworden.

Die Schwestern mussten erleben, wie ihnen zuerst die geliebte Paia, und dann durch die Wut der Menschen auch noch das Kind genommen wurde. Vier Hände hoben sich zum Schwur, beschienen von flammend roten und orangenen Feuerzungen. Ihr Schwur verband sich mit dem Feuer und die Nacht hörte zu. Vier Frauen, die gewahr wurden, dass eine Frau das Schicksal der Welt verändert hatte - und dass sie ihr nachfolgen würden.

Sie hatten verstanden, dass alles in der Geschichte seinen rechtmäßigen Platz hatte, nicht nur die Freude, sondern auch das Leid. Wäre Paia nicht das zugestoßen, was geschehen war, dann hätten die Schwestern nie so eng zusammen gefunden. Die Welt bestand aus einem Gleichgewicht, welches es zu wahren galt, jedoch durfte auch kein absoluter Stillstand erfolgen, denn dann würde die Welt erstarren. Das von Steinen eingekreiste Feuer loderte und verdampfte das Wasser, das im Topf darüber kochte. Eine Wolke aus Dampf wurde vom Wind davon getragen und die Schwestern erfuhren eine gemeinsame Sicht auf die Zukunft. Zusammen waren sie stärker und so sollte es bleiben - ein Zirkel von Schwestern - welche sich halfen, sich unterstützten und im Innersten miteinander verbunden waren. So bildete sich eine Gemeinschaft, die immer zusammen hielt. Die einzelnen Schwestern pflegten allerdings auch Bekanntschaften außerhalb ihrer Gemeinschaft. Sie interessierten sich für die Weltgeschehnisse, schlossen Freundschaften. Alle Götter hatten ihren Platz in der Welt und darum machten die Schwestern keine Einschränkungen.

Die große Mutter der Welt schien mit diesem Bund einverstanden zu sein und segnete ihn. Schon bald entdeckten die Schwestern neue Einsichten im Zusammenhang mit der Welt, denn die Schöpferin gewährte ihnen Einblicke in das Lied der Entstehung und schenkte ihnen damit eine Gabe.

Sie schufen sich einen Platz, an dem sie sich treffen konnten, um das Erfahrene untereinander auszutauschen. Zwei der Schwestern hatten sich auf einer Insel niedergelassen, welche sie hierfür nutzten. Die Nähe zum Schrein der Opferbereitschaft schien ihnen ein weiteres Omen zu sein, denn auch sie waren entschlossen das Ziel ihrer Gemeinschaft vor ihre eigenen Bedürfnisse zu stellen.

Leider war genau dieser Weg nicht immer für alle verständlich und so wurden aus den Schwestern im Volksmund "Hexen", denen man nicht trauen konnte - denn sie würden einen verraten sobald man ihnen den Rücken zu drehte.

Die Schwestern fanden - zu ihrer eigenen Überraschung - unter den Menschen solche, die das Verständnis der Welt mit ihnen teilen konnten, allerdings schien sich dieses auf Frauen zu beschränken. Es kam also dazu, dass weitere Frauen aus dem Volk der Menschen zu den Schwestern stießen und sich der Gemeinschaft anschlossen. Auf diese Weise besteht diese Gemeinschaft bis in die heutigen Tage der Welt Alathairs.

Lange Zeit wurden die Schwestern als Ratgeberinnen und Heilkundige sehr geschätzt. Niemand konnte genau erklären, woher sie ihr Wissen und ihre Eingebungen zogen, jedoch hatte mehr als nur ein Volk ihre Hinweise zu schätzen gelernt. Manche Gebärende konnte gerettet, manch Ernte vorm Verderben bewahrt werden. Durch wenige Verblendete aber, die den Hexen Falschheit und Gräueltaten unterstellen, waren die Schwestern gezwungen, sich zurückzuziehen und die Fortdauer ihrer Existenz vor den Augen der Welt zu verbergen. Viele Jahre gingen ins Land, ehe sie sich den Deckmantel einer Gemeinschaft von Heilerinnen zulegten, um so wenigstens im Verborgenen ihrer Bestimmung nachgehen zu können. Erst mit der Zeit der Sonnenfinsternis, die landläufig nur „die lange Dunkelheit“ genannt wird, war die Schwesternschaft wieder in der Lage, sich ein wenig mehr zu zeigen



Die Gemeinschaft der Hexen besteht aus Frauen, welche sich dem Wissen der Schwestern Paias geöffnet haben und dieses durch ihr Leben ausdrücken. Die meisten Hexen wohnen auf der Insel, um sich um die neu erwachten Hexen zu kümmern, sie auszubilden und sie zu unterstützen. Jede der Hexen pflegt Freundschaften außerhalb der Gemeinschaft, denn nur durch Kontakt mit der Welt kann Wissen gesammelt werden. Da die Hexen die Meinung vertreten, dass jede Gottheit ihren Platz in der Welt verdient, sind diese Freundschaften nicht auf eine bestimmte Gemeinschaft begrenzt. So sammelt sich im Heim der Hexen Wissen über alle Teile der Welt. Das Teilen des Wissens über die Geschehnisse, die eine Hexe erfährt, ist Teil der Gemeinschaft, genau so wie der Zusammenhalt untereinander. Nie würde eine Hexe eine andere verletzen, auch wenn sie vielleicht einmal nicht die gleiche Meinung vertreten.

Eine Hexe darf auch außerhalb der Gemeinschaft wohnen, jedoch soll sie sich kein Heim schaffen, welches sie nicht bereit ist jeden Moment aufzugeben. Meist mieten sich Hexen, welche nicht auf der Insel leben, in Zimmer ein oder, falls sie in einer Beziehung leben, im Haus des Partners - oder auch bei Freunden. Nur sehr selten bauen sie sich ein Eigenheim, da dieses zu oft eine Verpflichtung zum Umfeld mit sich bringt.



Hexen glauben an das Gleichgewicht zwischen allen Dingen: Manchmal muss Schlechtes passieren, damit das Gute folgen kann. Nur der Stillstand bringt einen nicht weiter. Unter den Hexen gibt es deshalb keine feste Bindung an eine Gottheit, obwohl die eine oder andere Hexe sich einem bestimmten Gott zuordnen würde.

Um jedoch das Gleichgewicht nicht gänzlich zum Stillstehen kommen zu lassen, können die Hexen für eine gewisse Zeit auf einer bestimmten Seite stehen oder, wenn sie sehen, dass ein zu großes Ungleichgewicht herrscht, sich auf die Seite der Schwächeren stellen. In solchen Situationen steht dann das gemeinsame Ziel über den persönlichen Ansichten der einzelnen Hexen.

Bei Ritualen werden unterschiedliche Götter angerufen. Soll zum Beispiel eine Person verflucht werden, so wäre dieses Ritual Alatar gewidmet, welcher dem Opfer das Chaos bringen soll.



Hexen werden oft misstrauisch beäugt, weil sie sich nicht nur einer Gottheit anschließen, sondern Freundschaften zu unterschiedlichen Anhängern pflegen und ihr Wissen für sich behalten. Durch die Verfolgung, die sie viele Generationen erfuhren, waren die Hexen lange gezwungen, sich versteckt zu halten und gaben sich nach außen nur als Kräutermischerinnen oder Heilerinnen zu erkennen. Mit den Ereignissen um die Sonnenfinsternis, welche die Welt für lange Zeit in Dunkelheit stürzte, kam der Zeitpunkt, den Deckmantel abzuwerfen und sich wieder als das zu zeigen, was sie einmal waren: Ratgeberinnen, weise Frauen und Heilkundige mit einem gewissen Verständnis für das Lied Eluives. Seit jenen Tagen werden sie wieder „die Schwesternschaft“ genannt. Wie weit ihre Macht aber wirklich reicht, wird eine Hexe nur in allergrößter Not zeigen, zu tief sitzt die Furcht, die durch die langen Jahre des Versteckens genährt wurde.

Außerdem kennt der Volksmund viele Geschichten über Hexen. In diesen Märchen wird immer wieder beschrieben, wie man zu wundersamen Frauen Kontakt aufnehmen kann, um sie bei einem Wunsch oder einer Rache um Hilfe zu bitten. Bisher wurde allerdings nie eine Verbindung zwischen der Schwesternschaft und diesen wundersamen Frauen geknüpft.



Auch wenn die Magie der Hexen und Druiden selben Ursprungs ist, sind die Auffassungen der Nutzung sehr unterschiedlich. Während sich ein Druide mehr auf den Schutz des Lebens und des Kreislaufs der Natur konzentriert, wenden sich die Hexen hauptsächlich der Geschichte und dem Weltgeschehen zu. Dies war mitunter einer der Gründe, weshalb sich die beiden Gruppierungen nicht zu einem Bunde zusammen schlossen und auch heute keine Möglichkeit sehen, sich gänzlich zusammen zu finden. Trotz der unterschiedlichen Ansichten gibt es immer wieder Gelegenheit für ein Treffen, um Informationen auszutauschen oder besonders große Gefahren gemeinsam anzugehen. Beide sind sehr eng mit dem Lied Eluives verbunden.




Im Spiel beginnt die Hexe bei dem Zeitpunkt, an dem eine der älteren Hexen den neu erstellten Charakter findet und zu den Schwestern führt. Zu diesem Zeitpunkt weiß der Charakter noch nichts davon, dass er eine Gabe besitzt oder ausgewählt ist, eine der Schwestern zu sein. Daher hat ein Hexencharakter vor seiner Erweckung noch nie das Lied wahrgenommen und keinerlei Erfahrungen mit dem Wirken oder Verstehen von Magie gemacht. Was er spürt, ist jedoch eine gewisse Verbundenheit zu der Natur und den Tieren, weshalb viele Hexen auch einen tierischen Gefährten haben, mit dem sie eine langjährige Freundschaft verbindet. Äußerlich weisen Hexen ebenso keine Besonderheiten auf, die sie von einem anderen Menschen unterscheidet.




Zunächst entdeckt sie als Erwachende das Lied und ihre Aufgaben, ehe sie als Junghexe erste Verantwortung übernimmt und als Hexe schließlich selbstständig für die Verbreitung des Hexenwissens und das Wohl der Schwesternschaft sorgt. Nur besonders strebsame und von den Göttern gesegnete Hexen werden schließlich als Erzhexen die mächtigsten Geheimnisse bewahren und entwickeln sich zu charismatischen Persönlichkeiten mit ausgereiften Fähigkeiten.

Wer einen Hexencharakter erstellt, sollte sich darüber im Klaren sein, dass er eine sehr emotionale Persönlichkeit schafft, die wenig mit dem allgemeinen Stadtleben und dem Gesellschaftsaufbau/der Gesetzgebung anfangen kann und für ihre Studien viel aktive Zeit braucht um voranzukommen. Jenen als Drittcharakter beispielsweise zu erstellen ist daher kaum sinnvoll. Der Unterricht wird weniger auf das simple Vermitteln von Wissen, sondern vielmehr zu einem großen Teil auf das Fühlen und Verstehen ausgelegt sein. Des Weiteren ist zu beachten, dass viel Zeit mit einer relativ kleinen Gruppe von Spielern verbracht wird... der Name Schwesternschaft wird bei den Hexen sehr ernst genommen, das Miteinander ist äußerst wichtig




Rüstungseinschränkung:
Nur Leder


Waffeneinschränkung:
Stäbe und leichte Fechtwaffen


Stärken:
Magie, Meditieren, Alchemie, Schmecken, Zähmen, Heilen, Tierheilkunde, Musizieren, Tierkunde


Rassen:
Nur Menschen


Was in die Bewerbung gehört:
· Accountname (nicht Passwort)
· Beschreibung deines erdachten Charakters; Aussehen, Stärken und Schwächen
· Wie lautet die Vorgeschichte deines Charakters, seine Kindheit oder die Zeit vor dem Erwachen zur Hexe? (RP-Text)
· Wieso möchtest du eine Hexe und keine Magierin spielen?(OOC)
· Was versprichst du dir vom HexenRP? (OOC)
· Welche Rolle spielt deiner Meinung nach das Spellbook beim Spiel einer Hexe?(OOC)
· Wie vertreibst du dir die Zeit, wenn deine Anleiterhexe nicht da ist? (OOC)
· Was könnten mögliche Inhalte von Stunden sein? Skizziere außerdem eine Beispielstunde für eine Erwachende. (OOC)
· Wie stellst du dir das Gemeinschaftsleben vor? Was könntest du selber tun, um das Gelingen der Gemeinschaft zu unterstützen? (OOC)
· Beschreibe in einem kleinen RP- Text, wie du dir einen Gemeinschaftsabend bei den Hexen vorstellen würdest. Von der Erzhexe bis zur Erwachenden soll alles dabei sein.
Tips und Tricks dazu unter: http://magie.alathair.de


Schicke Deine Bewerbung an hexen@alathair.de.
Wenn die Mail ankommt, wirst Du innerhalb von drei Tagen eine Bestätigung erhalten.
Es wird mindestens eine Woche dauern, bis die Beurteilung abgeschlossen ist, da Deine zukünftigen Mitspieler in die Wertung miteinbezogen werden, wir bitten also um etwas Geduld =)


Bitte erstellt euch den Charakter nicht vor der Zusage, da Hexen sich erkennen wäre es Non-RP wenn eine bestehende Hexe an einer angehenden vorbei laufen würde.